Ockerbrühe für die Kanzlerin

Wieder einmal ging es um die Spree-Verockerung. Mit einer Klare-Spree-Radtour wollten Grüne aus Brandenburg und Sachsen erneut auf das Problem hinweisen. Gestern endete die Reise durch drei Bundesländer am Kanzleramt. In der einen Flasche war sauberes Wasser von der Spreequelle, in der anderen ockerfarbene Brühe aus Spremberg. Zwei Behälter mit Spreewasser haben die Landtagsabgeordneten der Grünen, Benjamin Raschke aus Brandenburg und Franziska Schubert aus Sachsen, am Dienstag am Bundeskanzleramt abgegeben. Gemeinsam waren die Politiker auf einem Tandem von der Spreequelle bis nach Berlin geradelt, wo der Fluss bekanntlich in Spandau in die Havel mündet. Ihr Ziel: "Wir wollten auf die Spreeverockerung aufmerksam machen und in Berlin dafür werben, dass sich der Bund stärker als bisher an den Kosten für die Renaturierung beteiligt", sagt Raschke. "Ohne Geld vom Bund wird die Spree braun bleiben."

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