30 Jahre Tschernobyl: die Geschichte bleibt Gegenwart

Sächsische Tschernobyl-Initiativen zu Besuch bei der GRÜNEN Fraktion im Sächsischen Landtag

 

Im April 1986 fand die Katastrophe von Tschernobyl statt. 30 Jahre sind seither vergangen. Aus diesem Anlass lud die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Franziska Schubert, alle sächsischen Tschernobyl-Initiativen am 03. November 2016 in den Landtag ein.

 

Die Initiativen, die sich seit mehr als 20 Jahren für die Belange und Sorgen der Menschen aus dem radioaktiv verseuchten Gebiet in Belarus und der Ukraine einsetzen, trafen sich bei dieser Gelegenheit zum allerersten Mal überhaupt. Der Abgeordneten war es somit eine große Ehre und Freude, Gastgeberin dieses Treffens zu sein und damit die langjährige und wertvolle Arbeit der Initiativen zu würdigen und zu unterstützen.

 

„Es war an der Zeit, für das unermüdliche und jahrelange Engagement der ehrenamtlich arbeitenden Initiativen in Sachsen ein Dankeschön auszusprechen. Mir ging es auch darum, zu hören, welche Geschichten die Initiativen mitbringen und welche Sorgen sie haben. Die Katastrophe von Tschernobyl ist in der Gegenwart der Menschen sehr deutlich – und darum muss nicht nur die Erinnerung an das Unglück aufrechterhalten werden. Die Engagierten brauchen Unterstützung, um ihre Arbeit fortführen zu können.“

 

Bei dem Treffen, stellten die Initiativen ihre Arbeit vor, die sich vor allem um Hilfsgütertransporte in die verstrahlten Gebiete in Weißrussland und der Ukraine und um die Erholung für Kinder aus den betroffenen Orten in Sachsen dreht.

 

Das Treffen der Initiativen mit Franziska Schubert war für alle Beteiligten eine große Bereicherung, so konnten neue Verbindungen geknüpft werden und gegenseitige Hilfsangebote ausgetauscht werden, um so die Zukunft der Vereine und Initiativen zu unterstützen.

 

BÜNDNIS 90/ Die GRÜNEN haben ihre Wurzeln maßgeblich in der Anti-Atom-Bewegung und setzen sich parlamentarisch und zivilgesellschaftlich für eine Beendigung der Atomenergie ein. Auch in hochmodernen Atomkraftwerken bleiben die Risiken von Atomenergie bestehen.