Zwischen Leere und Aufbruch. Umbau Ost und demografischer Wandel

Bilder: Franziska Schubert

Podiumsdiskussion vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Deutsche Gesellschaft e. V., Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin

 

Kurzbeschreibung:

Der umfassende Strukturwandel zwischen Ostsee und Erzgebirge ist größtenteils vollzogen: Die Abwanderung aus den ostdeutschen Bundesländern ist fast zum Stillstand gekommen, der Abbau von Arbeitsplätzen gestoppt. Der Osten ist für viele Menschen wieder attraktiv geworden, so unter anderem die Metropolregionen um Leipzig, Dresden und Berlin. Gleichwohl sind die negativen Folgen jahrzehntelanger kommunistischer Misswirtschaft und des Transformationsprozesses nach 1990 weiterhin deutlich spürbar. Nach wie vor verlieren viele ländliche Regionen stark an Einwohnern, vor allem junge Menschen ziehen weg. Lange vernachlässigte Innenstädte und Infrastruktur, leerstehende Plattenbausiedlungen und Versorgungsprobleme stellen zahlreiche ostdeutsche Kommunen vor große Herausforderungen.