Ein Tag in Nordsachsen

Bilder: Jens Bitzka

Im Landkreis Nordsachsen kam ich mit Menschen vom NaturparkHaus Dübener Heide, der Großen Kreisstadt Eilenburg sowie den Gemeinden Liebschützberg, Cavertitz und Strehla zusammen ins Gespräch.

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Am Donnerstag, 24.08.2017, besuchte ich am Vormittag das NaturparkHaus Bad Düben. Dort traf ich mit dem Naturparkleiter Thomas Klepel zusammen. Ich interessiere mich für die Entwicklung des Naturparks als vernetzendes Element im ländlichen Raum und wollte erfahren: Welche Impulse für die Attraktivität der Region gingen vom Naturpark aus und welche waren erfolgreich in Bezug auf die Stärkung der Region? Welche Ideen, Kampagnen und Aktionen lassen sich weiter empfehlen oder auf andere ländliche Räume übertragen?

 

Weiter ging es zur Diskussion "Steigende Steuereinnahmen, gefüllte Staatskasse − was kommt bei Kommunen an?" im Bürgerhaus Eilenburg mit meinem Kollegen MdL Wolfram Günther sowie Jörg Bringewald, Beigeordneter und Kämmerer der Großen Kreisstadt Oschatz - Ulrike Glück, Kämmerin der Großen Kreisstadt Eilenburg - Malte Reupert, Unternehmer, Gründer und Inhaber der Biomare-Supermärkte. Über Geld redet man nicht? Das sehen wir anders! Erst im Mai hat Finanzminister Prof. Georg Unland (CDU) die erwarteten Steuereinnahmen nach oben korrigiert. Für die nächsten fünf Jahre sind die Prognosen ebenfalls positiv. Der Finanzminister behauptet regelmäßig, die sächsischen Gemeinden würden spürbar von diesen Steuermehreinnahmen profitieren. Wir wollen wissen, wie es vor Ort tatsächlich ist: Was kommt bei Städten und Gemeinden an? Welche Aufgaben können kommunale Verwaltungen noch erfüllen? Was ist nicht mehr möglich und was soll/wird demnächst wegfallen? Können freiwillige Aufgaben noch geleistet werden? Welche Folgen hat das? Gibt es Ideen, wie die Finanzbeziehungen zwischen dem Freistaat und den Kommunen aussehen könnten, damit die unterschiedlichen Voraussetzungen vor Ort berücksichtigt werden?

 

Anschließend habe ich mich zum Informationsaustausch mit Bürgermeister David Schmidt (Liebschützberg), Bürgermeisterin Christiane Gürth (Cavertitz) sowie Bürgermeister Jörg Jeromin (Strehla) in der Schutzhütte auf dem Liebschützberg getroffen. Ich wollte erfahren wie sich die vergangenen zehn Jahre für Strehla und die beiden Gemeinden Liebschützberg und Cavertitz darstellen und wo sie heute stehen. Wie haben sich die Einwohnerzahlen entwickelt? Auf welche Altersgruppen muss besonders geachtet werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Wie oft fährt noch der ÖPNV und wohin? Welche Pläne und Erwartungen haben die Bürgermeisterin und die Bürgermeister für ihre Gemeinden? Welche Bedeutung hat der Tourismus im Allgemeinen und der sanfte Tourismus im Besonderen für Liebschützberg, Cavertitz und Strehla? In welchen Bereichen arbeiten die drei Orte wie zusammen? Außerdem wollte ich mich über den Stand des Breitbandausbaus informieren und wissen, wo und welche Unterstützung die Region braucht.