Ein voller und toller Tag gleich zu Wochenanfang in Görlitz.

Am Vormittag traf ich Sevket Demir - er ist Center-Manager des Neißeparks in Königshufen. Was er als Zugezogener an Görlitz schätzt? "Die Lebensqualität." Auf meine Frage, ob es Probleme gibt im Center, kam eine klare Antwort: "Wir haben keine Probleme - es läuft gut und wir sind ausgelastet." Ein gutes Gespräch und eine freundliche, offene Begegnung.

Am Nachmittag war ich eingeladen beim Verein "Frauen auf dem Weg nach Europa". Ich durfte mich und meine Ziele als OberbürgermeisterkandidatIn vorstellen und habe mir viele Vorschläge der Frauen aufgeschrieben. Wir waren uns einig: Görlitz braucht nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner. Görlitz braucht die besten Ergebnisse. Ich bin begeistert von den Frauen, denn sie leben Europa: Gemeinsam engagieren sie sich ehrenamtlich in der grenzüberschreitenden Behinderten- und Sozialarbeit, organisieren Kinderfeste und Aktivurlaube nach Polen und Tschechien. Ihre Arbeit ist deshalb so wichtig und unentbehrlich, weil sie zur Vernetzung unserer Gesellschaften im Dreiländereck beitragen. So lernen wir uns mit unseren individuellen und kollektiven Geschichten, Ängsten und Hoffnungen besser kennen. So kann Vertrauen wachsen und sich eine Gemeinschaft formen. Das möchte ich als Oberbürgermeisterin gerne unterstützen.

Am Abend durfte ich dann einen Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Frank H. P. Fitzek über 5G und das sogenannte „Tactile Internet“ hören. Eines ist mir nach diesem Vortrag sehr klar: Wir müssen unsere Kinder besser ausbilden. Es reicht nicht, dass sie Daten, Zahlen, Fakten auswendig lernen. Das können sich Roboter viel besser merken.